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    Lehrstuhl für klassische Philologie I - Schwerpunkt Gräzistik

    Lust - Freude - Begierde.

    Der Hedonismus von den Anfängen bis zur Neuzeit.
    Internationale Tagung vom 15. bis zum 17. April 2010 (gefördert durch die Fritz-Thyssen-Stiftung)


    Philosophische Positionen, die man mit dem im 19. Jahrhundert geprägten Begriff Hedonismus bezeichnet, gab es in der Antike schon vor Epikur. Doch vor allem und zu Recht verbindet sich mit Epikurs Namen die wirkmächtigste Theorie, die man als Lustlehre bezeichnen kann und nach der von Natur alle Lebenswesen nach Lust streben und Schmerz meiden.

    Es lohnt sich, nicht nur die Geschichte der Kritik, sondern auch die der positiven Rezeption des epikureischen Hedonismus zu verfolgen. Deshalb möchte die Tagung unter synchronen und diachronen Gewichtspunkten der Frage nach Entstehung und Rezeptionsformen des epikureischen Lustprinzips nachgehen. Gewiss kann man dabei nur einzelne Aspekte dieser Tradition in den Blick nehmen. Die Tagung möchte aber einen Anfang machen und einen kleinen Baustein für eine immer wieder als Desiderat (z.B. H. Krämer, Epikur und die hedonistische Tradition. Gymnasium 87, 1980, 294ff.) bezeichnete Geschichte des Hedonismus liefern.

    Für diese Aufgabe ist philologische, literarische und philosophische Kompetenz für die Antike ebenso notwendig wie Aufgeschlossenheit für die Rezeptionsgeschichte. Die beiden Veranstalter haben sich von philologischer Seite (Prof. M. Erler) und von philosophischer Seite (PD Dr. Rother, Zürich und Basel) seit langer Zeit mit dem Epikureismus bzw. der Frage nach dem Glück philosophiehistorisch befasst.

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