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    Lehrstuhl für klassische Philologie I - Schwerpunkt Gräzistik

    Rhetorik

    Ein weiterer Forschungsschwerpunkt des Lehrstuhls ist seit einigen Jahren die antike Rhetorik. Im Fokus steht etwa das Verhältnis von Argument und literarischer Form in der antiken Philosophie: Die Argumentationsstrategien, die antike Philosophen nutzen, um ihre Leser mit rhetorischem Geschick zu überzeugen, fanden Niederschlag in zahlreichen Arbeiten von Michael Erler nicht nur zu Platon, Epikur und Lukrez. Und auch Tagungen am Institut beschäftigten sich mit diesem Themengebiet, so der 3. Kongress der Gesellschaft für antike Philosophie 2010 (Link) und die Tagung "Philosophus orator" 2013.

    In Kooperation mit Christian Tornau (Link) gibt Michael Erler derzeit das "Handbuch Antike Rhetorik" heraus, das 2018 erscheinen wird und dessen Beiträge die Rhetorik der griechisch-römischen Antike unter praktischen und theoretischen Gesichtspunkten von Homer bis in die Spätantike behandeln werden.

    Am Lehrstuhl sind noch weitere Projekte zu rhetorischen Themen in Arbeit: Jan Erik Heßler forscht nach kleineren Arbeiten zu Themen literarischer Rhetorik vor allem an seiner Habilitationsschrift "‚Verfall‘ und ‚Blütezeit‘ der Redekunst? Praktische und literarische Rhetorik im hellenistischen und kaiserzeitlichen Griechenland. Ein Vergleich".

    Diese Studien wird er von Jan. 2018 bis Juni 2019 im Rahmen eines DFG-Forschungsstipendiums an der University of Roehampton fortführen. Dort wird er auch ein größeres Editionsprojekt konzipieren, und zwar eine digitale Ausgabe von Fragmenten und Testimonien griechischer Rhetorik mit Übersetzung und Kommentierung (in Kooperation mit dem Team von Gregory Crane, Digital Humanities Leipzig).

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