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    Lehrstuhl für klassische Philologie I - Schwerpunkt Gräzistik

    Zentrum für Epikureismusforschung

    Das Würzburger Zentrum für Epikureismusforschung beschäftigt sich mit der Lehre Epikurs und ihrer Nachwirkung von der Gründung der Schule bis in die Moderne. Die Schwerpunkte liegen dabei auf der ersten mit Epikur zeitgenössischen Generation, auf dem literarischen Aspekt der philosophischen Werke und der Schultradition bis zur Zeit Ciceros und Philodems.

    Ausdruck dieses Forschungsschwerpunktes ist die Gesamtdarstellung M. Erler:

    • Epikur – Die Schule Epikurs – Lukrez“, in: H. Flashar (Hg.): Grundriss der Geschichte der Philosophie. Begründet von Friedrich Ueberweg. Völlig neu bearbeitete Ausgabe. Die Philosophie der Antike, 4. Die hellenistische Philosophie, Basel 1994, welche nun in erneuerter und erweiterter Auflage vorbereitet wird.
    • Daneben ist in Zusammenarbeit mit den Universitäten Pisa (Prof. Dr. G. Arrighetti) und Neapel (Prof. Dr. F. Longo Auricchio) eine Neuedition der Werke Epikurs in Vorbereitung.
    • In enger Kooperation mit dem Centro Internazionale per gli Studi Ercolanesi (CISPE) werden weitere Ausgaben vorbereitet: Colotes (Prof. Dr. M. Erler), Demetrius Laco (Dr. H. Essler), Philodem, De dis III (Dr. H. Essler).
    • Gemeinsam mit dem CISPE (Dr. G. Del Mastro, Dr. H. Essler) ist ein Thesaurus der Schriften Philodems in Arbeit.

    Würzburg ist Veranstaltungsort mehrerer Tagungen zum Epikureismus. Im April 2010 fand eine Tagung mit dem Thema "Lust – Freude – Begierde. Der Hedonismus von den Anfängen bis zur Neuzeit" statt. Bei dieser Gelegenheit wurden auch die ersten Bände der neuen, vom Lehrstuhl mit herausgegebenen Reihe Schwabe Epicurea  vorgestellt.

     

    Zuletzt befasste sich im Februar 2017 eine Tagung mit Fragen epikureischer Orthodoxie und verwandten Fragestellunge.

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