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    Institut für klassische Philologie

    Irmgard M Ä N N L E I N - R O B E R T: Die Waffen Achills oder Homers archaische Modernität

    WJA Band 38, 2014, Seite ab 183

    Zusammenfassung

    In diesem Beitrag geht es um die (ersten) Waffen Achills, denen Homer in der Ilias nicht nur besondere Aufmerksamkeit schenkt, sondern auch eine eigentüm­liche, komplexe Bedeutung zuschreibt.

    Die Rolle dieser Waffen im Kriegsgesche­hen, die Wirkung auf ihre Träger (zuerst Patroklos und dann vor allem den troischen Helden Hektor) und ihre poetische Funktion im (Kon-)Text lässt sich anhand kulturwissenschaftlicher Methoden aus dem Bereich der "material culture" /,,Dingkultur" neu interpretieren.

    Die Waffen Achills haben eine eigene Biographie ("biography of things") und gleichsam magische Qualitäten, die frei­lich durch die archaische Modernität Homers wirkungsvoll in Frage gestellt wer­den. Als sich Hektor die Waffen Achills aneignet und in diesen kämpft, ergeben sich weitreichende Konsequenzen aus dieser bei Homer mehrdimensional kom­ponierten Szene. 

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